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Partnerklassen

Dieses Modell der gemeinsamen Grundschulzeit besteht nun schon das fünfte Jahr in Zusammenarbeit mit der Astrid-Lindgren-Schule (privates Förderzentrum / Förderschwerpunkt körperlich motorische Entwicklung) – und wir sind stetig damit beschäftigt und arbeiten daran, dieses Projekt weiter zu entwickeln und "unseren gemeinsamen Weg zu finden". Dies stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar, da es kein "fertiges Konzept" gibt, das einfach übernommen werden kann. Grundgedanke der Partnerklassen ist das gemeinsame Unterrichten nach dem Lehrplan der bayerischen Grundschule. Natürlich besteht dabei auch die Möglichkeit - und auch teilweise die Notwendigkeit – zur Differenzierung. Da die jeweiligen Ganztagsklassen der Nordschule (ca. 15 Kinder) und die Klassen der Astrid- Lindgren-Schule (ca. 8 Kinder) mit Tagesstätten-Nachmittagsangebot, die sich von Anfang an als „eine Klasse“ verstehen, von der ersten bis zur vierten Klasse zusammenbleiben, ist die Differenzierungsmöglichkeit von vorn herein eingeplant. Differenzieren bedeutet in diesem Modell aber keineswegs ein Trennen der beiden Klassen; differenzieren bedeutet hier ein themengleiches Unterrichten auf unterschiedlichem Niveau. Durch die hohe Zahl der dabei beteiligten Personen kann dabei jedes Kind dort abgeholt werden, wo es momentan leistungsmäßig steht und dann sein vorhandenes Potential ausschöpfen.

Der Unterricht in diesen Klassen ist sehr auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Kinder ausgerichtet, er erfüllt die Forderungen des Grundschullehrplans und ermöglicht gleichzeitig mehr selbstständiges Arbeiten als in Halbtagsklassen. Neben der absoluten Vergleichbarkeit mit der schulischen Arbeit in Regelklassen, erleben die Kinder der Partnerklassen ein Miteinander, das ihre Sozialkompetenz immens fördert.

Die Kinder haben in diesen Klassen nicht mehr Unterricht, der Unterricht ist aber offener gestaltet und im Ganztagsbetrieb rhythmisiert. In den zusätzlichen Stunden, die Ganztagsklassen haben, werden – in Zusammenarbeit mit der Tagestätte – Projekte zu den Bereichen Sport, Musik, Werken u.s.w. angeboten. Natürlich nehmen auch an den Projekten alle Kinder teil, so dass dann eine Inklusion stattfindet, die ein Miteinander auf allen Ebenen darstellt.

 

Grafik PartnerklasseGrafik Partnerklasse


Lebensfreude lässt sich am besten vom Hund lernen
(Nina Sandmann)

...und das ist Grund genug, einen Hund mit in die Schule zu nehmen! Unser Schulhund heißt Willi und ist ein Flatdoodle, eine Mischung aus Pudel und Flat Coated Retriever. Er ist rassebedingt ein sehr menschenbezogener und freundlicher Hund, der außerdem nicht haarend und deshalb für Allergiker oft gut geeignet ist.
Willi ist der Familienhund von Frau Martin und besucht regelmäßig die Partnerklasse 2a.
Im Klassenzimmer hat Willi eine Hundebox als Rückzugsort und einen begrenzten Welpenauslauf. Gemeinsam haben wir wichtige Regeln im Umgang mit Willi aufgestellt, damit jedes Kind gefahrlos und unter Aufsicht mit ihm Kontakt aufnehmen kann.
Der Einsatz von Hunden in Schulen und Kindertagesstätten wurde in den vergangenen Jahren wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass allein die Anwesenheit eines Hundes die Atmosphäre im Klassenzimmer positiv verändert. Die Entwicklung sozialer Kompetenzen, aber auch der Lernprozess der Kinder wird unterstützt. Als erwiesen gilt die beruhigende Wirkung und die Stimmungsaufhellung, die das Streicheln eines Hundes auslöst. Willi wird uns beim Lesen zuhören, er wird trösten und kuscheln. Die Schule in Geretsried, die bereits einen Schulhund einsetzt, bringt die vielen Pluspunkte auf den Punkt: „Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben.“ – Hunde begegnen uns unvoreingenommen und wertfrei. Für die Persönlichkeitsentwicklung ist das von unschätzbarem Wert.
Die Kinder und das Team der 2a sind begeistert von unserem neuen Schulhundekind! Jedes Kind hat einen Hundeordner angelegt, in dem Wissenswertes rund um den Hund zu sehen und zu lesen ist. Dazu werden jede Menge Willi- Geschichten verfasst und viele tolle Bilder gemalt. Willi fühlt sich in der 2a „pudelwohl“, weil alle Kinder sehr rücksichtsvoll und umsichtig mit ihm umgehen. Die 2a freut sich weiterhin auf eine schöne Zeit mit Willi, dem Schulhund!

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